
Meininger Verlag – Qualität im Focus
Schon seit über 100 Jahren ist es das höchste Anliegen des Meininger Verlages, die Qualität der Weine zu schützen, qualitativ hochwertig arbeitende Erzeuger zu fördern und Fehltritte in der Branche ehrlich aufzuzeigen. Damals wie heute ist dies eine Notwendigkeit, um den Weinkonsumenten vor den vielfältigen Täuschungsmöglichkeiten zu schützen und ihm echte Weinqualität garantieren zu können.
Bereits 1903 begann Daniel Meininger mit diesen Idealen in seiner neu herausgebrachten Zeitschrift „Das Weinblatt“ die herrschenden Missstände anzuprangern und zu beenden. Er beschrieb die Situation retrospektiv mit einem treffenden Satz: „Aus einem Weinfass konnten fünfzig verschiedene Sorten verzapft werden.“ Und bestätigte damit die anklagenden Aussagen vom Geheimen Rat Dr. Bassermann-Jordan: „Billig in der Pfalz kaufen, ihr eigen Renommee hintanhaltend und teuer unter anderem Namen verkaufen, das war die Parole. Die Gerichte gaben keinen Schutz.“ Umso notwendiger war es, das Weingesetz zu erneuern und durchführbar zu machen, was letztendlich 1909 mit Hilfe des „Weinblattes“ gelang: „Denn ohne „Das Weinblatt“ wäre der durch das Weingesetz von 1909 im wesentlichen erledigte Kampf um Schutz der reellen Herkunft nicht so erfolgreich abgeschlossen worden.“ (Geheimer Rat Dr. Bassermann-Jordan).
Es folgten viel schlimmere globale Kämpfe und auch in diesen Zeiten überstand der Meininger Verlag mit Rückgrat und Charakter, selbst wenn der Verlag und die Mitarbeiter schwersten Restriktionen unterlegen waren. Als nichtfaschistischer Betrieb durfte der Verlag direkt 1945 wieder erste Aufträge umsetzen und wurde durch den Sohn Herbert Meininger bis zum fünfzigjährigen Firmenjubiläum im Jahr 1953 wieder zu einem großen Betrieb mit fast sechzig Mitarbeitern aufgebaut. Sein Sohn Peter Meininger und wiederum dessen Kinder Andrea und Christoph Meininger führen diese Erfolgsgeschichte ungebrochen weiter mit den gleichen Idealen und Zielen wie sie schon der Gründer vorgegeben hat. Das heißt aber auch seit Jahrzehnten Unterordnung persönlicher Vorteile gegenüber dem Allgemeininteresse an ehrlicher, qualitativ hochwertiger Weinerzeugung und demzufolge immer wieder Anfeindungen, wenn ein Skandal aufgedeckt wird, zum Schutze aller ehrlich arbeitenden Erzeuger. Für die Familie Meininger und ihre Mitarbeiter ist es immer oberste Pflicht, den rechtschaffen arbeitenden Winzer und den ehrlichen Händler zu fördern. Deren Arbeit gilt es herauszuheben, in den Vordergrund zu stellen, dem Weinkonsumenten zu zeigen, wer wirklich gute Weine erzeugt.
Dies kann nur von jahrelang erfahrenen Fachleuten mit ausgebildeten Fachkenntnissen vor Ort geprüft und danach ebenfalls von jahrelang erfahrenen Weinsensorikern beurteilt werden. Dafür wurde Meiningers Weintest ins Leben gerufen und arbeitet im Sinne des Gründers an einer abgesicherten Qualitätsorientierung auf dem Weinmarkt. Weitere Informationen unter: www.meininger.de


